Auf der Krayenburg 1 | 36469 Tiefenort | 03695 - 824040

Geschichte

Die Geschichte über Hotel & Gaststätte Krayenburg
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Wo liegt die Krayenburg?

Der Krayenberg ist ein südwestlicher Ausläufer des Thüringer Waldes westlich von Tiefenort.

Er erreicht eine Höhe von 431 m und ist im schönen Werra-Tal gelegen. Auf diesem kegelförmigen Berg befindet sich die Krayenburg.

Die Burganlage mit ihrem runden Turm und dem Kupferdach erkennt man schon von weitem.

Die Auffahrt zur Krayenburg hat ihren Beginn in der Krayenbergstraße in Tiefenort (Werra).

Über die Geschichte der Krayenburg

Geschichtliche Bedeutung erlangte der Krayenberg mit einer Wall- und Fliehburg schon um 500 Jahre vor der Zeitrechnung.

Die Geschichte der Krayenburg beginnt 786, als Karl der Große die Villa Dorndorf einschließlich Zubehör dem Kloster Hersfeld schenkte. Das Kloster brauchte zur Sicherung seiner Besitztümer eine Schutzwarte, die es in der Krayenburg errichtete.

Die Frankensteiner bauten die Burg weiter. Im Jahre 1184 verlieh der Kaiser Friedrich der Burg den Gottesfrieden.

Als die Frankensteiner ausgestorben waren, fiel die Burg an das Stift Hersfeld.

1407 kam die Krayenburg an das landgräfliche Haus Thüringens. Es kam dann zu einem mehrfachen Besitzerwechsel.

Der letzte Besitzer der Burg war Graf Adam von Beichlingen unter dem die Burg zu ihrer höchsten Blüte für die deutsche Geschichte erlangte. Er starb hier am 07.08.1538 und wurde in der Kirche zu Tiefenort beigesetzt.

Der 30-jährige Krieg braachte der Burg durch die Kroaten unter Isolanj den Anfang zur Vernichtung. Nachdem die Burg schon größtenteils verfallen war, hat das Amt Krayenburg noch bis 1879 bestanden.

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Der Name Krayenberg

Wahrscheinlich hat der Name seine Herkunft vom Wort Krähe – kommt also von „Krähenberg“.

Es tauchen in alten Urkunden auch andere Schreibweisen des Namens auf.

So finden sich in der Chronik der Krayenburg (von Herrn Pfarrer Brandt/Tiefenort) weitere Hinweise auf andere Schreibweisen, z.B. 1552 Kraienberg, 1557 Kreinberg.

1365 tauchen in einer Verkaufsurkunde als Zeugen die Gebrüder Lucze und Herrmann vom Kreyenberg auf.

Noch frühere Namensträger sind im Stammbaum der Frankensteiner aufgeführt, z.B. 1160/97 Seybold I. auf dem Krayenberg.